Wollen Sie unseren Newsletter abonnieren?

Willkommen bei Frau Dr. Cordula Gieren

in der tierärztliche Praxis für Physikalische Medizin.

 

In folgenden Fällen ist der Einsatz von physikalischer Medizin beim Kleintier sinnvoll und zielführend.

Orthopädische und neurologische Patienten


Vor und nach Operationen

Auch bereits vor geplanten Operationen ist Physiotherapie sinnvoll. Eine rechtzeitig vor dem operativen Eingriff begonnene Physiotherapie kann dazu führen, die Rehabilitationsphase nach der Operation zu verkürzen und den Patienten schneller wieder an eine normale Belastung heranzuführen. In machen Fällen können regelmäßige physikalische Maßnahmen auch dazu beitragen, anstehende Operationen hinauszuzögern (z.B. beim Hund mit schwerer HD) oder bei leichteren Fällen diese gar zu umgehen.

Nach einer Operation (Kreuzband- OP, Bandscheiben OP) kann im Prinzip am Tag nach dem chirurgischen Eingriff bei gutem Allgemeinbefinden des Tieres mit der Physiotherapie begonnen werden. Bei frisch operierten Tieren wird zuerst vornehmlich mit passiven physikalischen Methoden gearbeitet, ist eine ausreichende Stabilität erreicht, kann erst mit vermehrtem bewegungstherapeutischen Training begonnen werden.

Insbesondere beim neurologischen Patienten (z.B. bei Patienten mit Bandscheibenvorfällen, Cauda equina Kompressionssyndrom oder degenerativer Myelopathie) ist eine konsequente und regelmäßige physiotherapeutische Betreuung immens wichtig. Hierbei ist die Intensität der angewendeten Maßnahmen abhängig von Grad der Lähmungserscheinungen.

Betreuung von Patienten mit degenerativen Gelenkerkrankungen

z.B. Arthrosen

Bei Arthrosepatienten steht eine adäquate Schmerztherapie im Vordergrund. Diese kann bei leichteren Fällen allein durch physikalische Maßnahmen (bestimmte Verfahren aus dem Bereich der Physiotherapie, Akupunktur, Neuraltherapie, Goldimplantation) gewährleistet werden, im fortgeschrittenen Stadium können diese auch mit einer unterstützenden medikamentösen Schmerztherapie unterstützt werden. Beim Arthrosepatienten sind meist nicht nur befallende Gelenke, sondern auch die überlastete und verhärtete Muskulatur extrem schmerzhaft!

Ist eine zufrieden stellende Schmerzreduktion erreicht, kann mit gezieltem Muskelaufbautraining begonnen werden, um erkrankten Gelenken wieder zu mehr Stabilität zu verhelfen.

 

Sport & Diensthunde: Prophylaxe & Training

Auch bei Sport- und Diensthunden kann die physikalische Medizin Gutes leisten, hier ist vornehmlich die Prophylaxe ein wichtiges Thema.

Diese Tiere sollen so lange wie möglich gesund und verletzungsfrei gearbeitet werden können. Aus folgenden Gründen werden mir oft Leistungshunde in meiner Praxis vorgestellt:



  • Aufstellen von Trainingsplänen
  • physiotherapeutische Vorbereitung auf anstehende Wettkämpfe (z.B. Muskelaufbautraining)
  • Beratung für den richtigen Trainingsablauf (Aufwärmen, Planung und Aufbau von  Trainingseinheiten)
  • Turnusmäßige physiotherapeutische Untersuchung (um Probleme bereits im Anfangsstadium zu erkennen und diese frühzeitig angehen zu können)

Internistische Patienten


Auch bei ausgewählten Fragestellungen aus dem Gebiet der inneren Medizin können physikalische Therapieformen indiziert sein (z.B. Akupunktur, Neuraltherapie)



Im folgenden noch einmal ein Überblick über häufige Indikationen, bei denen der Einsatz von physikalischer Medizin keim Kleintier allein oder in Kombination mit medikamentösen und operativen Eingriffen Sinn macht.

  • Arthritis/ Arthrose
  • ED (Ellbogengelenksdysplasie)
  • Bandscheibenvorfall
  • Frakturen
  • Gliedmaßenamputationen
  • Hämatome
  • HD (Hüftgelenksdysplasie)
  • HWS Syndrome (schmerzhafte Halswirbelsäulenprobleme)
  • Kreuzbandriss
  • Muskelkontrakturen (z.B. Graciliskontraktur)
  • Muskelfaserrisse
  • Muskelverspannungen
  • Narbenbehandlung
  • OCD
  • Sehnenentzündungen
  • Spondylosen
  • Wobbler-Syndrom
  • Wundheilungsstörungen